Faszination Stereofotografie

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Auf ein Wort:

Etwa vor fünf Jahren habe ich mit der Stereofotografie und auch mit dieser Website begonnen. Am Anfang standen Begeisterung und viele Fehler. Die Begeisterung blieb, die Fehler wurden etwas weniger dank guter Kontakte zu Fotofreunden der DSG*. Dass in den letzten Jahren wenig Neues auf meiner Website "Faszination Stereofotografie" zu sehen war, liegt nicht am Mangel an Faszination sondern an meinem Fotoapparat. Der hat nämlich immer nur meinen Bully fotografieren wollen, damit dessen Website http://www.bully-hildesheim.de ("Die Geschichte von Maurice") gut gefüllt wird.
Aber nun ist es Zeit, meine Stereofotografie aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.

Längst ist auch bei mir das digitale Zeitalter angebrochen, mit all seinen Vorteilen - und Nachteilen, denn meinen Stereovorsatz kann ich auf der digitalen Kamera nicht einsetzen. Dafür gibt es leistungsfähige Software, die dem Stereofotografen die "Knochenarbeit" abnimmt und quasi über Nacht - wie weiland die Heinzelmännchen zu Köln - aus dem Rohmaterial exakt aufbereitete und justierte Stereofotos macht. Und die Beschäftigung mit der Theorie - z.B. mit Unterstützung der DSG - wirkt wie ein Dopingmittel.

Meinem Grundsatz allerdings bleibe ich treu:
Perfekte Stereofotografie fasziniert, erfordert aber einen hohen Aufwand an Gerät, Einsatz und Kosten, der die meisten Hobbyfotografen abschreckt.
Deshalb propagiere ich die Stereofotografie als eine Art "Breitensport" mit normaler Kameraausrüstung, allenfalls unter Benutzung eines Stereovorsatzes. Der Preis hierfür (ohne Stereovorsatz) ist der weitgehende Verzicht auf bewegte Motive. Aber von Landschaftsaufnahmen bis zur Makrofotografie "in Stereo" ist im übrigen alles möglich.
Und für die Betrachtung der Bilder halte ich den Kreuzblick für optimal: Die Größe der Bilder ist weit weniger beschränkt als beim normalen Parallelblick, kein technischer Aufwand ist erforderlich und folglich trübt auch keine Technik oder Farbverfälschung den klaren Blick in den Raum. Eigentlicher Auslöser meiner Begeisterung war die überraschende Erkenntnis, dass die Techniken zur Betrachtung von Stereogrammen  (in den Neunzigern gab es einen großen Boom) gleichermaßen geeignet sind, Stereofotos ohne weitere Hilfsmittel zu erschließen und in die dreidimensionale Welt der Bildwiedergabe einzutauchen.

In nächster Zeit werde ich einige neue Fotos einstellen.

Hildesheim, den 1. April 2007

Horst Kraus

 

* DSG: Deutsche Gesellschaft für Stereoskopie
   siehe auch "Info - Links"